MIK-Methode
Die MIK-Methode, entwickelt von Dkkfm. Manfred Enzlmüller, zeigt auf, welche Motive in der Kommunikationsstrategie bedient werden.
Hintergründe:
Im Jahr 2002 erhielt Daniel Kahneman den Nobelpreis für die Erkenntnis, dass Kaufentscheidungen nicht nach anhand des Nutzens, sondern von Emotionen entschieden werden. Im “Limbischen System” unseres Gehirns.
Dr. Hans-Georg Häusel bewies, dass diese unterbewusste Entscheidung von Motiven (Lebenseinstellung) und Werten (Erfahrungen, Gesellschaftliche Werte, Traditionen, usw.) beeinflusst wird. Es werden demnach persönliche Werteinstellungen und Motive mit den kommunizierten Inhalten von Werbemittel, Produkten, Marken und Unternehmen unterbewusst verglichen und bewertet, man nennt das das Herstellen der inneren Resonanz. Ob diese hergestellt werden kann oder nicht, ist nicht unerheblich, zumal erwiesen wurde, dass eine Dissonanz zu definitiver Abneigung führt.
Als weitere Grundlage dient das “Züricher Model” der “drei Motivsysteme” der sozialen Motivation, von Doris Bischof-Köhler und Norbert Bischof, erforscht am Max-Planck-Institut, ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Sie unterscheiden die Motivorientierung in eben drei Bereiche, die je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich benannt werden, aber den gleichen Kontext besitzen:
Autonomie: dieses Motiv steht für Macht, Geltung, Leistung, Selbstwert usw.
Erregung: dieses Motiv steht für Stimulation, Veränderung, Spielen usw.
Sicherheit: dieses Motiv steht für Vertrauen, Geborgenheit, Fürsorge usw.
In der MIK-Methode stehen sie für Macht, Inspiration und Konstanz. Mit der MIK-Methode, entwickelt von Dkkfm. Manfred Enzlmüller, wurden aus der Praxis Möglichkeiten erarbeitet, eben diese Resonanz in Bezug auf Motive und Werteinstellungen in Werbeinhalten- und mitteln, der Unternehmenskommunikation und in Marken sichtbar und dadurch steuerbar zu machen. Die Methodik beinhaltet Checks, Workshops und strukturierte Interviews. |
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